Anlässlich der Sitzung der Technischen Kommission des Deutschen Aikido Bundes im März 2010 wurde Eckhard Claassen der 6. DAN Aikido verliehen.
Inzwischen wohl unser „dienstältester“ aktive Aikidoka mit 72 Jahren hat Eckhard Claassen hier in Hamburg in der HTBU seit über 40 Jahren Aikido geprägt. Sein Training mit den akribisch geübten Grundtechniken ist „gefürchtet“ und zugleich bewährt.


Sein Leitsatz wie jüngst in einem Interview zu hören:  zuerst kommen Grundtechniken, danach wieder Grundtechniken und drittens Grundtechniken und die damit verbundenen Elemente und Griffsicherheiten!!!!!!!!!!!!!!
Nach dieser Devise ist so manche Aikido- Generation gereift unter seiner Leitung, die lange in eigenen Gruppen unterwegs sind und  ihre eigenen Vereine aufgebaut haben.
Eckhard Classen hat auf seinem Weg über 20 Jahre im AVHH als technischer Leiter und über fast 2 Jahrzehnte als Referent für Prüfungswesen im DAB mitgearbeitet.
Dank seiner Persönlichkeit über diese Zeitdistanz konnte er so manche schwierige Situation durch Verbandswechsel und einsichtiger Rückkehr in den DAB mit seiner Gradlinigkeit , die häufig unterschätzt wird, und motivierender Energie meistern.
Zahlreiche Schüler und einige Schülerinnen, die selbst z. T. höhere DAN – Grade besitzen haben ihn immer begleitet und so manche technische Diskussion angestimmt.
Seine Erfahrung sowie in technischer als auch aus Sicht der Verfahrensordnungen hat er mit seinem Schüler Roger Zieger 5. DAN aus Berlin im Osten gleich nach der Wende auf vielen Sommerlehrgängen in Thüringen eingebracht. Dabei wurde Berlin- Brandenburg und Thüringen zu seiner 2ten“Aikido- Heimat! Immer wieder hat er im DAB die Sportschulen für Wochen- Lehrgänge in Werdau oder Bad Blankenburg geworben und freut sich jetzt umso mehr, dass man dort „Fuß“ fasst!!!!!
Bemerkenswert ist seine Fähigkeit loslassen zu können und das Vertrauen in die nachfolgende Aikido- Generation zusetzen, damit man als Schüler seinen eigenen Weg üben kann.
Wir wünschen ihm noch so manche Freude mit gelungenen Prüfungen aus dem „HTBU- Kader“ und selbst SK Heike Griep, die alle Strecken mitgegangen ist, kommt wieder auf den Geschmack von Grundtechnik bis hin zur Waffentechnik.

Heike Griep, 4. Dan, HTBU

 

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